Förderprogramme - Deutsche Alpen

Zuschüsse für Haustechnik

Förderung von Energiemanagementsystemen

Erneuerbar Mobil – Förderung von Vorhaben im Bereich der Elektromobilität


Zuschüsse für Haustechnik

Hoteliers und Gastronomen im Alpenraum können sich Investitionen in effiziente Haustechnik bezuschussen lassen. Dabei können sie das Förderprogramm des Bundesamts für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle "Hocheffiziente Querschnittstechniken" nutzen. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen zu einer Energieeinsparung von 25% oder mehr führen:

Ersatzinvestitionen werden ab einer Investitionssumme von 2.000 EUR bei folgenden Anlagen mit 30% der Kosten gefördert:

  • Elektrische Motoren und Antriebe
  • Pumpen
  • Lüftungs-/Klimaanlagen

Maßnahmenpakete aus mehreren Technikbereichen können ab einem Investitionsvolumen von 30.000 EUR mit 30% gefördert werden. Zusätzlich zu den oben genannten, sind folgende Technikbereiche förderfähig:

  • Wärmerückgewinnungs- bzw. Abwärmenutzungsanlagen
  • Dämmung von Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen
  • Optimierung von Druckluftsystemen

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des BAFA zum Förderprogramm.

Kontakt:

Institution: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Adresse: Frankfurter Straße 29, 3565760 Eschborn, Deutschland

Telefonnr.: +49 6196 908-1883


 

Förderung von Energiemanagementsystemen

Die Einführung eines Energiemanagementsystems kann Hotel- und Restaurantbetriebe dabei unterstützen, die folgenden Ziele zu erreichen: geringere Energiekosten, bessere Energieeffizienz, höhere Wirtschaftlichkeit und verringerter CO2-Austoß. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unterstützt Unternehmen, die sich dazu entscheiden, eine planvolle Erfassung und Auswertung ihrer Energieverbräuche in Form eines Energiemanagementsystems einführen wollen. Das Programm sieht die Förderung der folgenden Positionen vor:

  • Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 mit bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 6.000 EUR)
  • Erstzertifizierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) mit bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 1.500 EUR)
  • Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie für Energiemanagementsysteme mit bis zu 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 8.000 EUR)
  • Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme mit bis zu 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 4.000 EUR)

Durch diese Förderung sollen Voraussetzungen für die Umsetzung von effektiven Energieeffizienzmaßnahmen geschaffen werden und ein Beitrag zu den Zielen des Energiekonzepts der Bundesregierung Deutschland geleistet werden.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, Art und Höhe der Förderung und Antragsberechtigung finden Sie in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Förderprogramm läuft noch bis zum 31. Dezember 2016, sofern es nicht verlängert wird.

Weitere Informationen zur Förderung von Energiemanagementsystemen finden Sie unter:

http://www.foerderdatenbank.de

Kontakt:

Institution: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Referat 512

Adresse: Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Deutschland

Telefonnr.: +49 6196 908 1503


 

Erneuerbar Mobil – Förderung von Vorhaben im Bereich der Elektromobilität

Der Verkehrssektor spielt eine signifikante Rolle bei der Erreichung klima- und energiepolitischer Ziele. Diese können nicht ohne den verstärkten Einsatz elektrischer Fahrzeugantriebe im Straßenverkehr erreicht werden. Aus diesem Grund fördert das Bundesumweltministerium Forschungsvorhaben rund um das Thema Elektromobilität.

Seit 2009 konnten bereits 60 Projekte mithilfe von „Erneuerbar mobil“ erfolgreich umgesetzt werden. Das Ministerium fordert nun erneut zu der Einreichung von Projektentwürfen auf, die sich damit befassen, energie- und klimapolitische Potenziale zu erfassen und gleichzeitig die deutsche Industriebranche stärken.

Die folgenden Punkte sollen besondere Beachtung finden:

  • Ermittlung der Umwelt- und Klimafaktoren in ausgewählten Fahrzeugsegmenten mit eingeschränkter Marktverfügbarkeit und Anwendungsbereichen in denen noch hohe Erkenntnisgewinne zu erwarten sind.
  • Erprobung elektrischer Antriebe bei schweren Nutzfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum.
  • Erschließung intelligenter Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen der Elektromobilität und dem Energieversorgungssystem.
  • Markteinführungen mit ökologischen Standards.

Die Frist zum Einreichen einer Projektskizze ist Anfang 2016 abgelaufen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.erneuerbar-mobil.de