Förderprogramme - Alpenraum

Sie finden die einzelnen Förderprogramme/Initiativen/Finanzierungshilfen gesammelt unter der Rubrik „alle“ oder je nach Herkunft unter den Rubriken der einzelnen Herkunftsländer (AT, CH, DE, FR, IT, SL)

Zuschüsse für Haustechnik (DE)

HotelWatt Förderprogramm (CH)

Energiefranken CH

ProKilowatt – Finanzielle Förderung (CH)

Klimastiftung Schweiz – Finanzielle Unterstützung bei Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von KMU (CH)

FRAPNA – Naturschutz im Alpenraum (FR)

Cluster Montagne – Mountain Development France (FR)

Mustersanierung – Förderaktion des Klima- und Energiefonds (AT)

Energiesparen in Betrieben (AT)

Förderung des Mobilitätsmanagements für Freizeit und Tourismus (AT)

Neubau in energieeffizienter Bauweise für Betriebe (AT)

Landesagentur für Umwelt (IT)

Förderung von Energiemanagementsystemen (DE)

Erneuerbar Mobil – Förderung von Vorhaben im Bereich der Elektromobilität (DE)


Zuschüsse für Haustechnik

Hoteliers und Gastronomen im Alpenraum können sich Investitionen in effiziente Haustechnik bezuschussen lassen. Dabei können sie das Förderprogramm des Bundesamts für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle "Hocheffiziente Querschnittstechniken" nutzen. Voraussetzung ist, dass die Maßnahmen zu einer Energieeinsparung von 25% oder mehr führen:

Ersatzinvestitionen werden ab einer Investitionssumme von 2.000 EUR bei folgenden Anlagen mit 30% der Kosten gefördert:

  • Elektrische Motoren und Antriebe
  • Pumpen
  • Lüftungs-/Klimaanlagen

Maßnahmenpakete aus mehreren Technikbereichen können ab einem Investitionsvolumen von 30.000 EUR mit 30% gefördert werden. Zusätzlich zu den oben genannten, sind folgende Technikbereiche förderfähig:

  • Wärmerückgewinnungs- bzw. Abwärmenutzungsanlagen
  • Dämmung von Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen
  • Optimierung von Druckluftsystemen

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des BAFA zum Förderprogramm.

Kontakt:

Institution: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Adresse: Frankfurter Straße 29, 3565760 Eschborn, Deutschland

Telefonnr.: +49 6196 908-1883


HotelWatt Förderprogramm

Das Förderprogramm unterstützt Hotels in der Schweiz dabei, ihren Stromverbrauch zu senken und so ihren Betrieb nachhaltiger zu gestalten. Zum einen bietet es eine speziell entwickelte Energieberatung, zum anderen finanzielle Förderung. Die Betriebe erhalten konkret auf sie zugeschnittene Vorschläge, wie sie ihren Stromverbrauch senken können. Für erfolgreich umgesetzte Einsparungen erstattet HotelWatt bis zu 40 Prozent der Investition zurück.

Im ersten Schritt melden sich die Hotels bei HotelWatt für einen Stromspar-Check an. Erfahrene Energieberater der Programm-Partner BKW, EKZ, ewz oder Greenwatt besuchen sie vor Ort, analysieren die Potenziale und geben Empfehlungen. In einem Beratungsbericht erhalten die Hotels alle wichtigen Ergebnisse sowie eine Schätzung der möglichen Stromeinsparung und Fördergelder. Die Hotels entscheiden selbst, welche Maßnahmen sie umsetzen.

HotelWatt wird unterstützt durch das Förderprogramm ProKilowatt des Bundesamts für Energie.

Weiterführende Informationen auf:
www.hotelwatt.ch
Stromsparbereiche im Detail

Kontakt:
info@hotelwatt.ch 
Telefon: +41 (0) 44 395 11 97


Energiefranken CH

Energiefranken stellt allgemeine Informationen zu erneuerbaren Energien, Stromsparmaßnahmen und Energieeffizienz sowie eine Übersicht zu allen nationalen Förderprogrammen der Schweiz zu den genannten Themen zur Verfügung. Die nach Zuständigkeiten (Kantone, Bund, private Institutionen, usw.) und Bereichen (Wohnen, Mobilität, usw.) unterteilten Förderprogramme können unter Angabe des Wohnortes individuell auf den Nutzer zugeschnitten und abgerufen werden. Es wird die Möglichkeit geboten, Fördermittel zentral und einfach zu stellen. Zudem schafft Energiefranken eine Austauschplattform zum Thema Energieeffizienz. Träger von Energiefranken CH ist EKZ, aber auch zahlreiche andere öffentliche und private Einrichtungen sind an dem Projekt beteiligt.

Mehr Informationen unter: https://www.energie-experten.ch/it/energiefranken.html


ProKilowatt – Finanzielle Förderung

Für schweizerische Hoteliers und Gastronomen besteht die Möglichkeit, anstehende Modernisierungsmaßnahmen ihres Betriebes durch das Förderprogramm ProKilowatt fördern zu lassen. In dem Programm ProKilowatt werden „Wettbewerbliche Ausschreibungen“ jährlich durchgeführt, die sich insbesondere an Maßnahmen für eine energieeffizientere Gestaltung der Gebäude im Industrie- und Dienstleistungsbereich sowie in Haushalten richten. In einem Auktionsverfahren wird über die Förderbeiträge der Projekte entschieden, die sich auf die Ausschreibung beworben haben. Je besser dabei das kalkulierte Kosten-Nutzen-Verhältnis der eingereichten Projekte ist, umso besser stehen die Chancen der Förderung.

Die Fördergelder stammen aus dem Fonds der Stiftung KEV (Kostendeckende Einsparvergütung) und werden für zwei unterschiedliche Arten von Anträgen bereitgestellt. Bevor Betriebe aus der Hotellerie und Gastronomie einen Antrag erstellen, müssen sie festlegen, welche Art von Antrag sie einreichen möchten:

  • Soll der eigene Betrieb durch eine oder mehrere Stromsparmaßnahmen aufgerüstet werden, handelt es sich um ein ProKilowatt-Projekt. Die finanzielle Untergrenze für Projekte liegt bei einer Fördersumme von 20.000 CHF.
  • Sollen gleichgerichtete Maßnahmen bei einer bestimmten Zielgruppe umgesetzt werden, so handelt es sich um ein ProKilowatt-Programm. Hier werden in Trägerschaften zahlreiche gleichartige Einzelmaßnahmen innerhalb eines Programms für externe Dritte gebündelt.

Für Hoteliers und Gastronomen gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten von ProKilowatt Förderbeiträgen zu profitieren. Sie können sich entweder als angesprochene Zielgruppe in einem bereits laufenden ProKilowatt-Programm fördern lassen oder selbst ein eigenes ProKilowatt-Projekt einreichen. Die strategische Leitung von ProKilowatt hat das Bundesamt für Energie (BFE) inne.

Unter dem folgenden Link können alle laufenden ProKilowatt-Programme zur Förderung von Stromeffizienzmaßnahmen nach Kanton eingesehen werden: http://www.bfe.admin.ch/prokilowatt/06440/index.html?lang=de

Weitere Informationen zu ProKilowatt unter: http://www.bfe.admin.ch/prokilowatt/

Kontakt:

Institution: ProKilowatt Geschäftsstelle für wettbewerbliche Ausschreibungen im Stromeffizienzbereich c/o CimArk SA

Adresse: Rt. Du Rawyl 47, 1950 Sion, Schweiz

Telefonnr.: +41 27 322 17 79


Klimastiftung Schweiz – Finanzielle Unterstützung bei Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von KMU

Die Klimastiftung Schweiz unterstützt Klimaschutzmaßnahmen von kleineren und mittleren Unternehmen in der Schweiz und Liechtenstein finanziell. Hotellerie- und Gaststättenbetriebe haben hier die Möglichkeit, konkret geplante Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduzierung des Verbrauchs an fossilen Brennstoffen finanziell fördern zu lassen.

Über ein Excel-Tool kann der Antrag bequem ausgefüllt und im Anschluss elektronisch eingereicht werden. Dabei gilt zu beachten, dass

  • die Anträge vor der Durchführung der Maßnahme eingereicht werden müssen und
  • bereits durchgeführte Projekte nicht mehr förderfähig sind.

Nach der Einreichung des Antrags wird dieser geprüft und die Entscheidung innerhalb eines Monats mitgeteilt. Nach Bewilligung der Maßnahme, können diese nun umgesetzt werden. Nach Abschluss der Maßnahme werden die Belege der Durchführung (Rechnungen, Abnahmebericht) eingereicht. Die Förderbeiträge werden im Nachhinein nach Prüfung der Belege von der Klimastiftung Schweiz ausbezahlt.

Weitere Informationen zu Fördermaßnahmen der Klimastiftung Schweiz unter: http://www.klimastiftung.ch/energiesparen.html

Kontakt:

Institution: Klimastiftung Schweiz

Adresse: Postfach 2832, 8022 Zürich, Schweiz

Telefonnr.: +41 43 285 44 80

E-Mail: info@klimastiftung.ch


FRAPNA – Naturschutz im Alpenraum

Die Fédération Rhône-Alpes de Protection de la Nature ist Mitglied von France Nature Environnement und setzt sich für den Schutz von Natur, Flora, Fauna, Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Naturräumen ein. Der Kampf gegen Umweltverschmutzung und ‑belästigung sowie die Verbesserung von Wohnumfeldern sind zentrale Aufgaben der FRAPNA. Die FRAPNA setzt sich außerdem für Umweltbildung ein.

Auf der Website von FRAPNA stehen verschiedene Beratungs- und Informationsmöglichkeiten für den Tourismus zur Verfügung:

  • Bildungsangebote für die Themen Umwelt und Nachhaltige Entwicklung
  • Veröffentlichung von Studien und Vermittlung von Know-how
  • Juristische Beratung
  • Schulungen in den Bereichen Ökologie, Umwelt und Nachhaltige Entwicklung

Weitere Informationen zu FRAPNA unter: http://www.frapna-38.org/

Kontakt:

Institution: Fédération Rhône-Alpes de Protection de la Nature Isère

Adresse: 5, place Bir-Hakeim, FR-38000 Grenoble, Frankreich

Telefonnr.: +33 04 76 42 64 08

E-Mail: frapna-isere@frapna.org


Cluster Montagne – Mountain Development France

Der Verein Cluster Montagne ist tätig im Bereich Gebirgsindustrie. Er fördert und unterstützt französische Fachleute über diverse Beratungsangebote. Dabei führt der Verein Unternehmen zusammen, die in der französischen Bergwelt an den Themen Raumplanung, -entwicklung und -ausstattung arbeiten. Cluster Montagne hilft beim Ausbau von Urlaubsorten in den Bergen durch den Einsatz von Innovation und Know-how.  

Zu den zentralen Angeboten von Cluster Montagne zählen:

  • Informationsaustausch durch Markteinsicht, prospektive Studien, Branchenbeobachtung sowie ein professionelles Know-how-Verzeichnis
  • Die Bereitstellung innovativer Ideen durch eine hohe Vernetzung, Gemeinschaftsprojekte, finanzielle Unterstützung und Weiterbildung
  • Die Erstellung von Expertisen
  • Die Organisation diverser Veranstaltungen
  • Workshops

Weitere Informationen zu Cluster Montagne unter: http://www.cluster-montagne.com/

Kontakt

Institution: Cluster Montagne

Adresse: Alpespace - Bâtiment Mars, 115, Voie Albert Einstein, FR-738000 Francin, Frankreich

Telefonnr.: +33 (0)4 79 85 81 81

E-Mail: info@cluster-montagne.com


Mustersanierung – Förderaktion des Klima- und Energiefonds

Bis zum 20. Oktober 2016 haben österreichische Hotel- und Gastronomiebetriebe die Möglichkeit, einen Antrag zur finanziellen Förderung ihrer Sanierungsmaßnahmen bei der Kommunal Kredit Public Consulting GmbH (KPC) online einzureichen. Die Förderung richtet sich an geplante umfassende Sanierungsmaßnahmen in Betrieben mit Gebäuden, die vor 1996 erbaut wurden. Folgende Maßnahmen sind förderfähig:

  • Verbesserung des Wärmeschutzes
  • Anwendung erneuerbarer Energieträger
  • Steigerung der Energieeffizienz

Wenn Hotel- und Gaststättenbetriebe Sanierungsmaßnahmen umsetzen möchten, aber noch keine rechtsverbindlichen Maßnahmen in Auftrag gegeben haben – also vor Bestellung,  Lieferung und Baubeginn – können sie sich diese finanziell fördern lassen. Dafür reichen sie neben dem Onlineantrag entsprechende Gebäudenachweise, technische Daten- und Kostenblätter sowie Angebote bzw. Kostenvoranschläge für die Sanierungsmaßnahmen ein. Die KPC prüft die eingereichten Unterlagen und entscheidet zusammen mit dem Präsidium des Klima- und Energiefonds über die Bewilligung und Freigabe von Fördergeldern. Die Übermittlung des Investitionszuschusses findet nach der Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen statt.

Weitere Informationen zur finanzielles Förderung von Sanierungsmaßnahmen unter: https://www.umweltfoerderung.at/betriebe/mustersanierung-2016/navigator/gebaeude/mustersanierung.html

Kontakt:

Institution: Kommunal Kredit Public Consulting

Adresse: Türkenstraße 9, 1092 Wien, Österreich

Telefon: +43 131631 723

E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at


Energiesparen in Betrieben

Betriebe aus dem Gastgewerbe haben – so wie alle anderen österreichischen unternehmerisch tätigen Organisationen, Vereine und konfessionelle Einrichtungen – die Möglichkeit, eine Förderung für effizienzsteigernde Maßnahmen der Energienutzung zu beantragen. Förderfähig sind u. a. folgende Maßnahmen und Anlagen:

  • Optimierung von Heizungen in Bestandgebäuden (mind. 10% Energieeinsparung)
  • Die Optimierung von Beleuchtung im Freien
  • Die Optimierung von Beleuchtung in Bestandsgebäuden (z. B. Vorschaltgeräte, sensorgeführte Regelung; mind. 10% Energieeinsparung)
  • Wärmerückgewinnung
  • Wärmetauscher, Wärmepumpen
  • Boiler
  • Steuerungselektronik

Die förderfähigen Kosten umfassen die Kosten für die Anlage sowie deren Planung und Montage. Die Förderung beträgt bis zu 35% der förderfähigen Investitionskosten. Der Antrag ist online bei der Kommunalkredit Public Consulting einzureichen. Dort wird dann über die jeweilige Höhe der Förderung entschieden und nach Fertigstellung der Baumaßnahme ausgezahlt.

Weitere Informationen zu förderfähigen Maßnahmen und zum Ablauf des Förderprogramms Energiesparen in Betrieben unter: https://www.umweltfoerderung.at/betriebe/energiesparen.html

Kontakt:

Institution: Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam Energiesparen in Betrieben

Adresse: Türkenstraße 9, 1092 Wien, Österreich

Telefonnr.: +43 1 31631 723

E-Mail: kpc@kommunalkredit.at


Förderung des Mobilitätsmanagements für Freizeit und Tourismus

Alle österreichischen Betriebe und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, die im Freizeit und Tourismusbereich tätig sind, können eine Förderung für nachhaltige Mobilitätsmaßnahmen beantragen. Folgende Maßnahmen werden u. a. gefördert:

  • Anschaffung und Umrüstung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben
  • Elektrofahrzeuge, Elektrofahrräder, E-Ladestationen
  • Einrichtung eines Radverleihs
  • Umsetzung eines Carsharing-Modells (Sammeltaxi, Shuttle-Verkehr, Betriebsbusse)
  • Bewusstseinsbildende Maßnahmen

Als Grundlage für die Entscheidung über die Förderfähigkeit eines Projektes dient ein Mobilitäts- und/oder Verkehrskonzept mit Berechnung des Umwelteffektes, das im Vorfeld aufgestellt wurde. Zudem werden tourismusorientierte Umweltschutzmaßnahmen im Mobilitätsbereich nur dann förderfähig, wenn sie nicht im Rahmen des Förderprogramms von klima:aktiv mobil abgewickelt werden können. Die Höhe der Förderung variiert und hängt von dem jeweiligen Vorhaben ab. Die Berechnung der Förderung erfolgt entweder in Form eines prozentualen Anteils an den förderungsfähigen Investitionsmehrkosten oder als Pauschale. Der Antrag ist online bei der Kommunalkredit Public Consulting einzureichen. Im Normalfall wird der Förderanteil nach Beendigung der Maßnahme oder des Projektes ausgezahlt. Durch die Kombination mehrerer Mobilitätsmaßnahmen und/oder die zusätzliche Durchführung von bewusstseinsbildenden Maßnahmen kann die Höhe des Förderanteils positiv beeinflusst werden.

Weitere Informationen zu förderfähigen Maßnahmen, zum Ablauf und zur Berechnung der Förderungshöhe im Rahmen des Förderprogramms Förderung des Mobilitätsmanagements für Freizeit und Tourismus unter: https://www.umweltfoerderung.at/betriebe/mobilitaetsmanagement-fuer-freizeit-und-tourismus.html

Kontakt:

Institution: Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam Verkehr und Mobilität

Adresse: Türkenstraße 9, 1092 Wien, Österreich

Telefonnr.: +43 1 31631 716

E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at


Neubau in energieeffizienter Bauweise für Betriebe

Betriebe aus dem Gastgewerbe haben – so wie alle anderen österreichischen unternehmerisch tätigen Organisationen, Vereine und konfessionelle Einrichtungen – die Möglichkeit eine Förderung für einen Neubau in energieeffizienter Bauweise zu beantragen. Der Neubau von betrieblich genutzten Gebäuden in energieeffizienter Bauweise gilt als förderfähig, sobald er mindestens den Anforderungen der Gebäudeklasse A entspricht. Beispielsweise sind die folgenden Projektteile förderungsfähig:

  • Fenster und Türen mit einem UW-Wert ≤ 1,1 W/m2K (Wärmedurchgangskoeffizient)
  • Materialien mit einem λ-Wert von ≤ 0,04 W/mK (Wärmeleitfähigkeit)
  • Außenliegende Verschattungssysteme
  • Wärmerückgewinnungssysteme bei Lüftungssystemen

Der Antrag muss vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Leistungen (ausgenommen Planungsleistungen), vor Lieferung und vor Baubeginn gestellt werden. Die mit dem Neubau erzielte Gebäudeklassifizierung (A++, A+, A) beeinflusst die Förderungshöhe und die Auszahlung erfolgt nach Beendigung der Maßnahmen in Form eines Prozentsatzes der förderungsfähigen Investitionsmehrkosten.

Weitere Informationen zu förderfähigen Maßnahmen, zum Ablauf und zur Berechnung der Förderungshöhe im Rahmen des Förderprogramms Neubau in energieeffizienter Bauweise für Betriebe unter: https://www.umweltfoerderung.at/betriebe/neubau-in-energieeffizienter-bauweise.html

Kontakt:

Institution: Kommunalkredit Public Consulting, Serviceteam Neubau in energieeffizienter Bauweise

Adresse: Türkenstraße 9, 1092 Wien, Österreich

Telefonnr.: +43 1 31631 712

E-Mail: umwelt@kommunalkredit.at


Landesagentur für Umwelt

Die Mission der Landesagentur für Umwelt der Autonomen Provinz Bozen ist der Schutz der Umwelt und die Durchführung der dafür nötigen Kontrollmaßnahmen. Zu den Angeboten der Agentur gehören zudem Beratungs- und Förderungsmaßnahmen sowie die Bereitstellung von Informationen über Projekte und Initiativen. Auch für Hotels und Gaststätten aus Südtirol bestehen Möglichkeiten, sich Zuschüsse für verschiedene Energieeffizienzmaßnahmen am Gebäude zu sichern. Die folgenden Zuschussprogramme werden u. a. von der Landesverwaltung Südtirol zur Verfügung gestellt:

  • Energieeffizienter Austausch von Fenstern und Fenstertüren
  • Errichtung/Erweiterung von Biogasanlagen
  • Fernheizanlagen
  • Geothermische Wärmepumpen
  • Hackschnitzel-Pelletheizanlagen
  • Sensibilisierungsmaßnahmen im Bereich Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen
  • Thermische Solaranlagen für die Warmwasserbereitung und/oder Schwimmbaderwärmung und Solaranlagen für Raumheizung und/oder Kühlung
  • Wärmedämmung von Außenmauern und Dächern
  • Wärmerückgewinnung aus Kühlung von Produkten

Nach Anerkennung des eingereichten Gesuchs werden in der Regel bis zu 30% der anerkannten Ausgaben finanziell bezuschusst.

Die verschiedenen Gesuchsvorlagen und weitere Einzelheiten zu den jeweiligen Zuschussprogrammen für ein energieeffizientes Südtirol finden Sie hier: http://www.provinz.bz.it/umweltagentur/energie/online-dienste-energie.asp

Weitere Informationen zur Landesagentur für Umwelt erhalten Sie unter: http://www.provinz.bz.it/umweltagentur/default.asp

Ansprechpartner:

Name: Dr. Flavio Ruffini

Institution: Landesagentur für Umwelt

Adresse: Amba-Alagi-Straße 5, 39100 Bozen, Italien

Telefonnr.: +39 0471 417100

E-Mail: segreteria@svimspa.it


Förderung von Energiemanagementsystemen

Die Einführung eines Energiemanagementsystems kann Hotel- und Restaurantbetriebe dabei unterstützen, die folgenden Ziele zu erreichen: geringere Energiekosten, bessere Energieeffizienz, höhere Wirtschaftlichkeit und verringerter CO2-Austoß. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unterstützt Unternehmen, die sich dazu entscheiden, eine planvolle Erfassung und Auswertung ihrer Energieverbräuche in Form eines Energiemanagementsystems einführen wollen. Das Programm sieht die Förderung der folgenden Positionen vor:

  • Erstzertifizierung eines vollständig eingerichteten Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 mit bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 6.000 EUR)
  • Erstzertifizierung eines alternativen Systems gemäß Anlage 2 Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) mit bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 1.500 EUR)
  • Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie für Energiemanagementsysteme mit bis zu 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 8.000 EUR)
  • Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme mit bis zu 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben (maximal 4.000 EUR)

Durch diese Förderung sollen Voraussetzungen für die Umsetzung von effektiven Energieeffizienzmaßnahmen geschaffen werden und ein Beitrag zu den Zielen des Energiekonzepts der Bundesregierung Deutschland geleistet werden.

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen, Art und Höhe der Förderung und Antragsberechtigung finden Sie in der Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Das Förderprogramm läuft noch bis zum 31. Dezember 2016, sofern es nicht verlängert wird.

Weitere Informationen zur Förderung von Energiemanagementsystemen finden Sie unter:

http://www.foerderdatenbank.de/

Kontakt:

Institution: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Referat 512

Adresse: Frankfurter Straße 29-35, 65760 Eschborn, Deutschland

Telefonnr.: +49 6196 908 1503


Erneuerbar Mobil – Förderung von Vorhaben im Bereich der Elektromobilität

Der Verkehrssektor spielt eine signifikante Rolle bei der Erreichung klima- und energiepolitischer Ziele. Diese können nicht ohne den verstärkten Einsatz elektrischer Fahrzeugantriebe im Straßenverkehr erreicht werden. Aus diesem Grund fördert das Bundesumweltministerium Forschungsvorhaben rund um das Thema Elektromobilität.

Seit 2009 konnten bereits 60 Projekte mithilfe von „Erneuerbar mobil“ erfolgreich umgesetzt werden. Das Ministerium fordert nun erneut zu der Einreichung von Projektentwürfen auf, die sich damit befassen, energie- und klimapolitische Potenziale zu erfassen und gleichzeitig die deutsche Industriebranche stärken.

Die folgenden Punkte sollen besondere Beachtung finden:

  • Ermittlung der Umwelt- und Klimafaktoren in ausgewählten Fahrzeugsegmenten mit eingeschränkter Marktverfügbarkeit und Anwendungsbereichen in denen noch hohe Erkenntnisgewinne zu erwarten sind.
  • Erprobung elektrischer Antriebe bei schweren Nutzfahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum.
  • Erschließung intelligenter Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen der Elektromobilität und dem Energieversorgungssystem.
  • Markteinführungen mit ökologischen Standards.

Die Frist zum Einreichen einer Projektskizze ist Anfang 2016 abgelaufen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:

http://www.erneuerbar-mobil.de